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konkretluftZum Literaten Georg Kreisler

Unter die Überschrift

INTERNATIONALISIERTER WIENER SCHMÄH

schrieb die Berliner Zeitung vom 5. Januar 2005 Folgendes:

Gen Übersee, zuallererst direkt nach Hollywood floh auch der 1922 geborene Wiener Jude Georg Kreisler, als die Nazis seine Heimat annektierten. Als Musiker und Entertainer in New Yorker Bars und für die Army erlernte er die coole Professionalität amerikanischen Humors und mixte sie auf einzigartige Weise mit seinem Wiener Schmäh. Zurück in Wien triumphiert er als Kabarettist und Chansonnier, auch schrieb er Opern, Theaterstücke und Musicals. Ab 1976 lebte er in Berlin, heute wohnt er in Basel. Seine Lieder führen die große kulturelle Tradition der Weimarer Republik fort, die ohne die weltmännische Brillanz der jüdischen Künstler provinziell und miefig geblieben wäre.

Hat man von Kreislers mal vor Lebenslust sprühenden und mal melancholischen, von seinen bösen, spaßigen oder politischen Gedichten und Prosaminiaturen voller Sprachwitz gekostet, die der Arco Verlag in dem Band „Mein Heldentod“ versammelt, kann man Robert Gernhardt getrost in die Ecke stellen. Auch als Erzähler ist der immer noch kreative, nomadisierende Lebenskünstler unterwegs. „Alles hat kein Ende“ ist ein experimenteller, existenzialistischer und vor allem intelligent komischer Roman über das Leben, die Liebe, die Erinnerung, die Gesellschaft und die Kunst. Kurzum ein Buch über fast alles, das sich auch noch selbst auf die Schippe nimmt.
Georg Kreisler: Mein Heldentod. 140 S., 19 Euro
Alles hat kein Ende. 168 S., 16 Euro
Arco Verlag, Wuppertal





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