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gk_einbandluftFriedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
2010 an Georg Kreisler
Zur Dankesrede...

Der Friedrich-Hölderlin-Preis ist ein Literaturpreis, der seit 1983 alljährlich von der Stadt Bad Homburg in Erinnerung an den Lyriker Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770–1843) vergeben wird und ist mit 20.000 Euro dotiert. Traditionell wird der Preis immer am 7. Juni, dem Todestag Friedrich Hölderlins, im Rahmen eines Festaktes in Bad Homburg übergeben.
Der Friedrich-Hölderlin-Preis wird von der Stadt Bad Homburg gemeinsam mit der Stiftung Cläre Jannsen als Literaturpreis für hervorragende Leistungen vergeben.

Hintergrund ist der zweimalige Aufenthalt des Dichters in der damaligen Landgrafenresidenz Homburg. Der Lyriker Johann Christian Friedrich Hölderlin kam 1798 nach Homburg, wo sein Freund Isaak von Sinclair lebte. Im Juni des Jahres 1800 verließ der Dichter die Residenzstadt, er kehrte jedoch im Juni 1804 wieder zurück, da ihm sein Freund Sinclair eine Stelle als Hofbibliothekar vermittelt hatte. Hölderlin blieb bis zum September 1806. Er vollendete den „Hyperion“ und verfasste hier einige seiner wichtigsten Werke.

Die Jury unter dem Vorsitz von Jochen Hieber (FAZ) begründete die Wahl Georg Kreislers wie folgt: „Der Friedrich Hölderlin-Preis 2010 der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (Stiftung Cläre Jannsen) wird verliehen an Georg Kreisler für sein Lebenswerk. Mit Liedern, Gedichten und Stücken, erzählenden und autobiographischen Schriften hat er, der ein Vertriebener war und sich selbst einen Heimatlosen nennt, im freundlichen Asyl der Künste Refugien gesucht und gefunden. Seit Jahrzehnten bestechen sein wissender Spott, sein scharfer Blick auf die Zeit, sein satirisches Vermögen, sein melancholischer Esprit. Ihn im Namen Hölderlins auszuzeichnen, heißt, mit dem Wechsel der Töne auch dem dauerhaft poetischen Rang seines Œuvres Reverenz zu erweisen.

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